Anne Frank Tag 2026- Haben meine Eltern vergessen, dass sie mal jung waren?
Konzerte, Filmscreenings, Ausstellungen, Workshops, Synagogenführungen, Museumsführungen, Lesungen, Dialogveranstaltungen, Vorträge, Stadtrundgänge, Preisverleihungen
Am 24. März 1944 schrieb Anne Frank in ihr Tagebuch: „Haben meine Eltern vergessen, dass sie mal jung waren?“ In mehreren Passagen erzählt sie, dass sie sich von den Erwachsenen in ihrem Umfeld bisweilen missverstanden fühlte. So ist ihr weltberühmtes Tagebuch nicht nur eines der bekanntesten Zeugnisse der NS-Verfolgung, sondern auch eine Coming-of-Age-Geschichte, in der Streitigkeiten mit ihrer Schwester Margot, ihre Zuneigung zu Peter van Pels und ihre Träume thematisiert werden.
Generationenkonflikte gehören seit jeher zum Erwachsenwerden dazu, die multiplen Krisen der letzten Jahre haben sie jedoch weiter befeuert. Jugendliche finden oft wenig Gehör, selbst wenn sie sich mit lauter Stimme gegen Unrecht einsetzen. Anne Franks Tagebuch ist das eindrucksvolle Zeugnis einer Jugendlichen, die laut sein will und ihre Hoffnungen, Wünsche und Standpunkte klar benennt.
Anfang August 1944 wurde das Versteck im Amsterdamer Hinter haus entdeckt. Die Untergetauchten wurden ins KZ Auschwitz- Birkenau deportiert. Anne Frank und ihre Schwester kamen schließ lich ins KZ Bergen-Belsen, wo sie Anfang 1945 starben.
Ihre Zukunftspläne hat Anne Frank nie verfolgen können. Doch ihr Mut und ihre Sichtweisen sind bis heute Vorbild. Daher stehen bei den diesjährigen Anne Frank Tagen bei einer Vielzahl an Veranstaltungen die Perspektiven junger Menschen im Vordergrund. Setzen wir gemeinsam ein Zeichen dafür, dass diese Perspektiven im Sinne des Vermächtnisses von Anne Frank und unseres demo kratischen Zusammenlebens gestärkt werden. Wir freuen uns auf Ihr Kommen.
Weitere Informationen und das Programm sind auf dem Flyer im Downloadbereich zu finden.
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