Aufnahme des Stadtschüler*innenrates Frankfurt in den Frankfurter Jugendring

12. Dezember 2017

Pressemitteilung

Einstimmiger Beschluss der Mitgliederversammlung zur Aufnahme als außerordentliches Mitglied

Der Frankfurter Jugendring, der unabhängige Dachverband der Kinder- und Jugendverbänden in Frankfurt, zählt wieder 29 Mitgliedsorganisationen. Am 7. Dezember wurde die Aufnahme des Stadtschüler*innenrates Frankfurt (SSRffm) als außerordentliches Mitglied im Frankfurter Jugendring von der Mitgliederversammlung einstimmig beschlossen.

Engere Zusammenarbeit

Der Beitritt ist der logische Schritt infolge einer engeren Zusammenarbeit seit 2016. Zu der Zeit führten beide Organisationen Gespräche im Rahmen des integrierten Stadtentwicklungsprozesses Frankfurt 2030, die zu einem gemeinsamen Auftritt im Fachdialog „Soziales“ im Frühjahr 2017 mündeten.

Auch im Rahmen der erstmalig von der Stadt Frankfurt einberufenen Bildungskonferenz 2017 reichten beide Organisationen zwei gemeinsame Projektvorschläge ein.

Zuletzt wurde am 30. August 2017 gemeinsam die Info-Veranstaltung zur Bundestagswahl 2017 im DGB-Haus organisiert, bei der ca. 300 Schüler*innen aus ganz Frankfurt zusammenkamen und in direktem Dialog mit Kandidat*innen im Rahmen eines „Parteien-Basars“ und einer Podiumsdiskussion treten konnten.

„Sowohl der Stadtschüler*innenrat als auch der Frankfurter Jugendring sind die wichtigsten und größten Interessenvertretungen der Kinder und Jugendlichen in Frankfurt. Deshalb ist es uns wichtig, dass wir auch zukünftig gemeinsam auf Themen und Anliegen hinarbeiten, um die Frankfurter Stadtpolitik noch kinder- und jugendgerechter zu machen“ kommentiert Kevin Saukel, Stadtschulsprecher und Vorsitzender des SSRfffm.

Status des außerordentlichen Mitglieds

Laut Satzung des Frankfurter Jugendrings ist der SSRffm kein gewöhnlicher Jugendverband, der die Kriterien für eine Aufnahme erfüllt. Jedoch kann er als außerordentliches Mitglied aufgenommen werden, zwar ohne Stimmrecht bei Haushaltbeschlüssen und ohne Zugang zu den kommunalen Förderungen für die Jugendverbandsarbeit, aber dafür mit allen anderen Rechten und Pflichten eines Mitgliedverbands. Ähnlich wie die Arbeitsgemeinschaft Frankfurter Jugendhäuser freier Träger (AFJ) sowie die Unabhängige Träger und Initiativ-Gruppen (UnIg), die beide außerordentliche Mitglieder sind und somit vom Frankfurter Jugendring auch vertreten werden.

„Wir sehen die Mitgliedschaft des Stadtschüler*innenrates Frankfurt als einen großen Gewinn: Durch diese Kooperation sind wir näher an den Belangen aller Kinder und Jugendlichen in Frankfurt und können von den gegenseitigen Erfahrungen gut profitieren, um unserer Stimme gegenüber Gesellschaft, Politik und Verwaltung noch mehr Gehör zu verschaffen“ erläutert Rebekka Rammé, Vorsitzende des Frankfurter Jugendrings.

 

Presseanfragen

Sébastien Daudin, Referent / Tel. 0173-6810576, sebastien [dot] daudinatfrankfurterjugendring [dot] de  

 

Foto: Vollversammlung des SSRffm am 25.10.17 (Foto: FJR)

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